FrischGepresst Tierlexikon: roter Pfeifbackendrüsling, Holzkohlengrille …

Aus dem FrischGepresst Tierlexikon:

DER ROTE PFEIFBACKENDRÜSLING gehört zur Gattung der Krawallspatzen. Der vier bis fünf Zentimeter große Singvogel hat ein gelb-rotes Gefieder und ernährt sich hauptsächlich von großen Säugetieren und sauren Drops. Seinen Namen erhielt der Drüsling durch die kiemenartigen Backen die im aufgeplusterten Zustand an die Fahrgeräusche des ICE 599 „Sepp Herberger“ von Mannheim nach Berlin erinnern. Der Verein der Eisenbahnfreunde Wolfenbüttel e.V. kürte ihn deshalb kürzlich zum Singvogel des Jahres. Pro Tag verzehrt der rote Pfeifbackendrüsling zwischen sieben und acht ausgewachsene Elefantenbullen, was bei seinem eigenen Körpergewicht von gerade einmal 120 Gramm recht bemerkenswert erscheint. Bis heute ist es der Forschung noch nicht gelungen, die höchst komplexe Verdauung dieses possierlichen Singvogels zu entschlüsseln. Der Vogel eignet sich wenig als Haustier und auch in Zoos findet man ihn kaum, was dem profanen Grund geschuldet ist, dass es sich niemand leisten kann, täglich diese große Mengen an frischem Elefantenfleisch an den Drüsling zu verfüttern.  Auch eignet sich der Drüsling wenig zur Zucht, da die befruchteten Eier bei unsachgemäßer Lagerung zu Explosionen neigen.

DIE HOLZKOHLENGRILLE gehört zur Gattung der fleischvortäuschenden Pflanzen und wurde erstmals 1927 durch den französischen Abenteurer und Biologen Francois T. Briquette entdeckt. Zu ihrem natürlichen Lebensraum zählen unter anderem Vorgärten, Reihenhaussiedlungen, Naturparks und Campingplätze. Durch feine Härchen an ihren Hinterbeinen ist die Holzkohlengrille in der Lage, brutzelnde Laute von sich zu geben. Über eine Barbecuedrüse am Unterleib lockt sie ihre Beute mit dem Geruch von saftigem Rinderfilet nach Holzfällerart an. Wenn sich das Opfer nähert weil es glaubt, es handle sich hierbei um eine Grillparty, schnappt die Holzkohlengrille zu und verspeist ihre Beute. Oftmals passiert es jedoch, dass sich die Grille schon vorher derart mit Brot, Salaten und Grillsauce vollstopft, dass sie satt ist bis das eigentliche Grillgut eintrifft. Dieser Tatsache ist es vermutlich auch geschuldet, dass die Holzkohlengrille heutzutage nahezu als ausgestorben gilt.