Von Wattestäbchen, Supermärkten und Wahnvorstellungen …

Nun muss ich es endlich einmal eingestehen:

Ich, ja ich, verwende hin und wieder gewöhnliche Wattestäbchen um meinen Gehörgang von diesem vermaledeiten Jucken zu befreien.

Zugegeben, man soll das nicht tun, aber es fühlt sich nunmal großartig an. Jedoch kann ich bei der Prozedur des Lauschlappengeprickelterminierens jedem nur empfehlen, nicht auf eine Profi-Ausrüstung zu verzichten.

Bei allzu preiswerten Wattestäbchen vom Wühltisch kann es durchaus passieren, dass sich winzig kleine Mengen an Watte unerlaubt vom Haubtbausch entfernen und im Inneren des Körpers Unheil anrichten. Im günstigsten Fall geraten sie in den normalen Stoffwechsel und kommen auf natürliche Weise wieder zum Vorschein, nämlich durch den Bauchnabel. Im schlimmsten Fall geraten die Flusen aber ins Gehirn und stiften dieses zu Fehlfunktionen an.

In meinem Fall resultierte daraus ein mehrtägiges Fusselfieber bei dem ich mich für den König der Zitrusfrüchte hielt. Ich kann nur jedem davon abraten, sich während eines solchen Zustandes in die Öffentlichkeit zu begeben, geschweige denn in der Obstabteilung eines Supermarktes die Menschen laut dazu auffordern, auf den Verzehr von Fruchtfleisch zu verzichten.

Zusammenfassung: Die Verwendung von qualitativ minderwertigen Wattestäbchen ist böse und endet meist vor dem Haftrichter!

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