Unberühmte Geschwister VIII: Eduardo Da Vinci

Es ist mir ein persönliches Anliegen, heute wieder einmal über jene zu berichten, die permanent im Schatten von jemand Anderem stehen. Es handelt sich um die Geschwister von berühmten Persönlichkeiten.

Eduardo Da Vinci (17. September 1461 – 4. März 1522) war Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Klempner und Bachblütentherapeut.

Wie sein Bruder Leonardo, verbrachte auch Eddie, wie er liebevoll genannt wurde, seine Jugend in Florenz. Schon früh interessierte er sich für Musik, Zeichnen, Modellieren und arrhythmische Sportgymnastik.

Zu Eduardo da Vincis berühmtesten Bildern zählen unter anderem die Madonna mit Radieschen, die Proportionsstudie des Brokkolis, Leda mit dem Schwamm, der letzte Imbiss, sowie das weltberühmte Ölgemälde einer jungen Frau namens „Anis Malo“ deren Besonderheit unter anderem darin besteht, dass egal von wo aus man das Bild betrachtet, das Fräulein darauf immer wegschaut. Außerdem portraitierte er den heiligen Agnatius wie er in Florenz das alljährliche Molchrennen segnete.

Im Jahre 1483 verdiente Eduardo seine Brötchen als Architekt der Familie Medici. In den kommenden Jahren baute er einen Marmorpalast, zahllose Brunnen, mehrere Kapellen, ein Gefängnis, einen Sumpf, sowie acht öffentliche Bedürfnisanstalten. Da alle seine Bauwerke eine äußerst deformierte Architektur aufwiesen, und / oder nach kurzer Zeit bereits wieder einstürzten, wurde er fortan von allen „Eduardo Da Windschief“ gerufen.

Als Ingenieur war Eduardo ein Pionier und seiner Zeit weit voraus. Vielleicht ein wenig zu weit. Zu seinen berühmtesten Ingenieursarbeiten zählten unter anderem das Babyphon, der Autoscooter, das Gerät das beim Zahnarzt den Speichel absaugt, sowie den elektrischen Eierkocher. Da alle diese Apparaturen jedoch weit vor der Entdeckung der Elektrizität erfolgten, konnte niemand etwas damit anfangen.

Noch heute gilt Eduardo Da Vinci als einzigartiger Mensch, der sein Leben der Kunst und den Stimmungsschwankungen gewidmet hat und dessen Werke auch in ferner Zukunft nicht in Unvergessenheit geraten.

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